Für pädagogische Fachkräfte

Jahrgangsstufen & Einsatzmöglichkeiten

HAPPYkratie erleben – passend zur eigenen Lerngruppe

HAPPYkratie richtet sich an junge Menschen, die sich mit ihrem Wohlbefinden, ihren Stärken, ihren Beziehungen und dem gesellschaftlichen Zusammenleben beschäftigen möchten.

Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche und Erwachsene. Für Schulklassen empfehlen wir einen Besuch besonders ab Jahrgangsstufe 9. Viele Themen lassen sich aber auch mit jüngeren Jugendlichen aufgreifen.

Die interaktiven Stationen ermöglichen individuelle Zugänge: Manche laden zum Ausprobieren ein, andere zum Nachdenken, Beobachten oder gemeinsamen Gespräch.

Die Ausstellung pädagogisch nutzen

HAPPYkratie ist so gestaltet, dass die Stationen grundsätzlich selbstständig und ohne pädagogische Moderation genutzt werden können.

Für Unterricht, Schulsozialarbeit, Projektwochen und außerschulische Bildungsangebote bieten sich vielfältige Möglichkeiten, einzelne Themen vor- oder nachzubereiten.

Dabei müssen nicht alle Stationen gleichermaßen vertieft werden. Pädagogische Fachkräfte können Schwerpunkte setzen, die zu ihrer Lerngruppe, ihren Interessen und aktuellen Fragestellungen passen.

Im Bereich „Impulse & Materialien“ finden Sie dazu Reflexionsfragen und praktische Übungen. Arbeitsblätter und wissenschaftliche Quellen werden ergänzt.

HAPPYkratie möchte nicht nur Wissen vermitteln. Die Ausstellung möchte Erfahrungen ermöglichen, Gespräche anregen und Menschen ermutigen, neue Gedanken in ihren Alltag mitzunehmen.

Für welche Jahrgangsstufen eignet sich HAPPYkratie?

Jahrgangsstufen 7 und 8 – Entdecken und Ausprobieren

Jüngere Jugendliche profitieren besonders von den spielerischen und erfahrungsorientierten Angeboten. Themen wie persönliche Stärken, Freundschaft, Gefühle und Zusammenarbeit bieten einen unmittelbaren Bezug zu ihrem Alltag.

Eine gezielte Auswahl einzelner Stationen und eine altersgerechte Vor- und Nachbereitung sind empfehlenswert.

Jahrgangsstufen 9 und 10 – Reflektieren und Verstehen

Für diese Altersgruppe eignet sich HAPPYkratie besonders gut. Fragen nach Identität, persönlichen Werten, Selbstwert, Beziehungen und gesellschaftlicher Verantwortung gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Die Ausstellung bietet vielfältige Möglichkeiten, eigene Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden und unterschiedliche Perspektiven zu diskutieren.

Sekundarstufe II und berufliche Bildung – Vertiefen und Hinterfragen

Ältere Jugendliche und junge Erwachsene können sich differenzierter mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Ausstellung auseinandersetzen.

Dazu gehören beispielsweise Modelle der Positiven Psychologie, Fragen nach gesellschaftlichen Wertvorstellungen, psychologischen Bedürfnissen und der Bedeutung von Selbstwirksamkeit und Engagement.

Die Ausstellung eignet sich hier auch als Ausgangspunkt für kritische Diskussionen und weiterführende Recherchen.

HAPPYkratie in unterschiedlichen pädagogischen Zusammenhängen

Im Fachunterricht

Viele Themen der Ausstellung lassen sich mit schulischen Unterrichtsinhalten verbinden, beispielsweise in Politik, Werte und Normen, Religion, Ethik, Biologie, Psychologie, Musik oder Deutsch.

HAPPYkratie kann als Einstieg in ein neues Thema, zur Vertiefung bereits behandelter Inhalte oder als Anlass für fachübergreifende Projekte genutzt werden.

In der Schulsozialarbeit

Die Ausstellung bietet Gesprächsanlässe zu Themen, die junge Menschen unmittelbar beschäftigen: Selbstwert, Zugehörigkeit, Freundschaft, Konflikte, persönliche Stärken und der Umgang mit Belastungen.

Die Übungen und Erfahrungen können in Gruppenangeboten, Präventionsprojekten oder in der individuellen Begleitung aufgegriffen werden.

Bei Projekttagen und Projektwochen

HAPPYkratie eignet sich als gemeinsamer Ausgangspunkt für eine vertiefte Beschäftigung mit Wohlbefinden, Resilienz, sozialem Miteinander und gesellschaftlicher Verantwortung.

Die Ausstellung kann dabei mit eigenen Workshops, kreativen Aufgaben oder Gruppenprojekten verbunden werden.

In der außerschulischen Jugendbildung

Auch Jugendzentren, Vereine und andere Einrichtungen der Jugendbildung können die Ausstellung nutzen.

Die Themen bieten Anknüpfungspunkte für Gruppenprozesse, Beteiligungsprojekte und die Förderung sozialer Kompetenzen.

Selbstständig entdecken oder pädagogisch begleiten?

Die Stationen von HAPPYkratie sind so gestaltet, dass sie grundsätzlich ohne pädagogische Anleitung genutzt werden können.

Die Besucherinnen und Besucher entscheiden selbst, welche Themen sie besonders interessieren und mit welchen Fragen sie sich intensiver beschäftigen möchten.

Eine pädagogische Begleitung kann sinnvoll sein, um einzelne Erfahrungen zu vertiefen, Fragen aufzugreifen oder Bezüge zum Alltag der Lerngruppe herzustellen.

Dabei geht es nicht darum, alle Stationen zu erklären oder vorgegebene Ergebnisse zu erreichen. Vielmehr sollen die Jugendlichen Raum für eigene Erfahrungen und Gedanken erhalten.

Vorbereitung und Nachbereitung

Ein Besuch von HAPPYkratie erfordert keine umfangreiche Vorbereitung. Es kann jedoch hilfreich sein, vorab Fragen zu sammeln, die die Jugendlichen beschäftigen.

Nach dem Besuch bieten sich Gespräche über persönliche Erkenntnisse, überraschende Erfahrungen oder neue Ideen für den Alltag an.

HAPPYkratie bietet keine fertigen Antworten darauf, wie ein gutes Leben gelingen muss. Die Ausstellung eröffnet Möglichkeiten, eigene Antworten zu finden, andere Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Impulse & Materialien

Im Bereich „Impulse & Materialien“ finden Sie dazu praktische Anregungen und Reflexionsfragen. Weitere Arbeitsblätter sind in Vorbereitung.