Drei Freunde

HAPPYkratie für
pädagogische Fachkräfte

Wie entsteht Wohlbefinden? Was macht Menschen stark? Warum gelingen manche Beziehungen besser als andere? Und was haben unsere persönlichen Werte mit einem guten gesellschaftlichen Zusammenleben und unserer Demokratie zu tun?

HAPPYkratie lädt Jugendliche und Erwachsene ein, diesen Fragen auf eigene Faust nachzugehen.

Die interaktive Wanderausstellung verbindet Erkenntnisse aus der Positiven Psychologie, der Resilienzforschung und weiteren wissenschaftlichen Disziplinen mit Erfahrungen aus dem Alltag. An 16 interaktiven Stationen können Besucherinnen und Besucher ausprobieren, reflektieren, eigene Stärken entdecken und neue Perspektiven kennenlernen.

Dabei geht es nicht darum, ständig glücklich zu sein. Es geht darum, besser zu verstehen, was unser Wohlbefinden beeinflusst, wie wir Beziehungen gestalten und was wir selbst zu einem gelingenden Miteinander beitragen können.

Vom ICH über das WIR zur GESELLSCHAFT

HAPPYkratie folgt einem roten Faden, der persönliche Entwicklung und gesellschaftliches Zusammenleben miteinander verbindet.

Illustration: Drei Personen halten Schilder mit den Worten "Civic", "Democracy", "Vote" und "Your voice matters". Ein Banner

ICH

Mich selbst verstehen und stärken

Was ist mir wichtig? Welche Stärken habe ich? Was tut mir gut? Die Ausstellung regt dazu an, die eigene Persönlichkeit, persönliche Werte und Möglichkeiten zur Stärkung des Wohlbefindens zu erkunden.

DU & WIR

Beziehungen und Gemeinschaft gestalten

Wie gelingt gute Kommunikation? Was stärkt Vertrauen und Zusammenhalt? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Bedürfnissen um? Die Besucherinnen und Besucher erleben, wie ihr Verhalten Beziehungen und Gemeinschaft beeinflussen kann.

GESELLSCHAFT

Verantwortung übernehmen und mitgestalten

Was verbindet uns trotz unterschiedlicher Werte und Meinungen? Wie können wir Konflikte konstruktiv lösen? Und wie kann jeder Einzelne etwas bewegen? HAPPYkratie schlägt eine Brücke von persönlichen Erfahrungen zu demokratischem Miteinander und gesellschaftlichem Engagement.

Ein Lernort, der zum Mitmachen einlädt

HAPPYkratie ist keine klassische Wissensausstellung. Die Besucherinnen und Besucher werden selbst aktiv: Sie treffen Entscheidungen, probieren Übungen aus, entdecken Zusammenhänge und kommen miteinander ins Gespräch.

Die Stationen sind so konzipiert, dass sie grundsätzlich ohne pädagogische Anleitung genutzt werden können. Zugleich bieten sie vielfältige Anknüpfungspunkte für Unterricht, Schulsozialarbeit, Projektwochen und außerschulische Bildungsangebote.

Für Schulklassen empfehlen wir den Besuch besonders ab Jahrgangsstufe 9. Auch jüngere Lerngruppen können einzelne Themen und Angebote nutzen, abhängig von ihren Voraussetzungen und der pädagogischen Begleitung. Die Ausstellung richtet sich ebenso an Erwachsene.

Change

HAPPYkratie pädagogisch nutzen

Ein Ausstellungsbesuch kann für sich stehen. Er kann aber auch Ausgangspunkt für eine vertiefende Beschäftigung mit Wohlbefinden, Resilienz, Kommunikation, Werten und Demokratie sein.

Auf diesen Seiten finden Sie Anregungen und Materialien für Ihre pädagogische Arbeit:

Themen & Stationen

Entdecken Sie die zentralen Themen der Ausstellung und erfahren Sie, welche Fragen und Lernmöglichkeiten sich daraus ergeben – ohne alle Stationen vorwegzunehmen.

Jahrgangsstufen & Einsatzmöglichkeiten

Erfahren Sie, für welche Altersgruppen und pädagogischen Zusammenhänge HAPPYkratie besonders geeignet ist und wie Sie unterschiedliche Lerngruppen ansprechen können.

Impulse & Materialien

Nutzen Sie kurze Übungen, Gesprächsanregungen und Reflexionsfragen zur Vor- und Nachbereitung. Ergänzende Arbeitsblätter und wissenschaftliche Quellen werden schrittweise bereitgestellt.

Besuch planen

Hier finden Sie praktische Hinweise zur Vorbereitung und Organisation eines Ausstellungsbesuchs mit Ihrer Gruppe.

HAPPYkratie möchte keine fertigen Antworten auf die Frage nach dem Glück geben. Die Ausstellung lädt dazu ein, eigene Antworten zu entdecken – und gemeinsam darüber nachzudenken, wie ein gutes Leben und ein gutes Miteinander gelingen können.